Container für Fallobst (und Sägemehl) ab Juli auf dem Wertstoffhof

Wie bekannt, musste die Grüngutannahme aufgrund geänderter rechtlicher Rahmenbedingungen und wegen der Marktlage für Häckselgut im Frühjahr kurzfristig geändert werden.

Seither gilt: Getrennt erfasst wird nur noch das holzige Häckselgut. Hierzu zählen Zweige und Äste, im Wesentlichen nicht begrünt, mit einem Holzanteil bzw. Durchmesser, im Hauptzweig größer als eine „Daumenstärke“ (Durchmesser größer 2 cm).
 
Das restliche Grüngut, bestehend aus dem sonstigen Häckselgut mit dünnen Ästen und Zweigen – kleiner als eine „Daumenstärke“ (Durchmesser kleiner ca. 2 cm) sowie „grünes“ Häckselgut (z. B. Thuja, Buchsbaum, Fichten- u. Tannenäste, sowie Zweige mit Blättern) wird zusammen mit dem saftenden Grüngut erfasst. Zum saftenden Grüngut zählen z. B. Rasenschnitt, Laub und Ballen von Topfpflanzen (nicht häckselbare Grünabfälle).
 
Nicht mehr dem Grüngut beigemischt werden durfte seither u. a. Fallobst und Sägemehl. Für beides wurde nun eine Verwertungsanlage (Vergärungsanlage) gefunden, so dass der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung entschieden hat, die Annahme wieder zu ermöglichen. Ab Juli 2018 steht auf dem Wertstoffhof daher ein separater 5-m³-Container für Fallobst bereit. Sägemehl kann ebenfalls in diesen Container. Diese Abfälle können in Kleinmengen zu den bekannten Öffnungszeiten angeliefert werden. Der Container soll bis auf weiteres jährlich von etwa Juli bis zu den Winteröffnungszeiten aufgestellt werden.