Wertstoffhof

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Der Wertstoffhof der Gemeinde Illerrieden befindet sich in Illerrieden am Ende der Max-Eyth-Straße (neben dem Abwasserpumpwerk).

Nach der Herausnahme der Leichtverpackungen auf dem Wertstoffhof können noch folgende Wertstoffe abgegeben werden: Papier, Pappe, Kartonagen, Alteisen, Elektrokleingeräte, Altkleider und Häckselgut.

Grüngut nur außerhalb der Wintermonate.
Außerdem stehen vor dem Wertstoffhof auch Altglascontainer und ein Altkleidercontainer bereit.


Wertstoffhof Max-Eyth-Straße

Sonder-Öffnungszeiten
am Samstag, 04.04.2020
von 7 bis 16 Uhr


Nach der bisherigen Schließung im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie, öffnen wir den Wertstoffhof ab 4. April zunächst für die nächsten drei Wochen immer am Samstag mit erweiterten Öffnungszeiten –  am kommenden Samstag von 7 bis 16 Uhr. (Die Uhrzeiten für die folgenden beiden Samstage bis einschl. 18.04.2020 werden dann auf dieser Internetseite und im nächsten Mitteilungsblatt veröffentlicht.)
 
Ob wir nach dem 19.04.2020 zu den regulären Sommeröffnungszeiten überwechseln können, muss zu gegebener Zeit mit Blick auf die dann geltenden Rahmenbedingungen entschieden werden.
 
Aktuell – also ab 4. April – dürfen wir den Wertstoffhof allerdings nur mit entsprechenden Einschränkungen öffnen – insbesondere mit einer Regulierung des Zugangs: Es dürfen max. 4 Fahrzeuge gleichzeitig innerhalb des Wertstoffhofes sein. Die Zufahrt muss daher entsprechend durch Ordner überwacht werden. Somit wird es sehr wahrscheinlich zu Wartezeiten kommen!
 
Unsere Bitte:
-     Überlegen Sie, ob ein Besuch des Wertstoffhofs aktuell dringend notwendig ist!
-     Denken Sie über Alternativen (Containerstandplätze, Hausmüllentsorgung, Schaffung von mehr Lagerkapazität im eigenen Haus oder der Garage, z.B. für Papier & Kartonagen bis zur nächsten Sammlung der Feuerwehr) nach.
-     Das Grüngut kann vorübergehend auch im Garten verbleiben, um dann später abgefahren zu werden.
 
Hinweise:
 
-     Es sind auch auf dem Wertstoffhof und in der Warteschlange die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und Empfehlungen (Abstand 1,50m – 2m / Ansammlung von mehr als 2 Personen nicht erlaubt etc.) strikt einzuhalten!
 
-     Den Anweisungen des Personals und der Ordner ist unbedingt Folge zu leisten.
Das Personal ist berechtigt, bei Nichteinhaltung einen Platzverweis auszusprechen.
 
Sollten nach Redaktionsschluss neue Auflagen oder Regelungen in Kraft treten, die es erforderlich machen, den Wertstoffhof geschlossen zu halten, wird dies durch Aushang am Wertstoffhof bekannt gemacht.






Der Grüngutcontainer für nicht häckselbare Grünabfälle (z. B. Rasenschnitt, Laub und Ballen von Topfpflanzen) ist aufgestellt.
 
Nicht angenommen werden: Kleintierstreu, Küchenabfälle, Speisereste, Rückstände aus der Mostherstellung, Hausschlachtung oder dergleichen sowie Windeln.

 
Bitte beachten Sie:

Wie bereits im letzten Jahr gilt die Trennung von holzigem Häckselgut und nicht häckselbaren Grünabfällen.
 
 
Kurz das Wichtigste:

 
Die bisherige Trennung in saftendes Grüngut (Grüngutcontainer) und Häckselgut kann so nicht mehr aufrecht erhalten werden. Aufgrund der aktuellen Marktlage (günstige Energiekosten) kann nur noch „sortenreines“ und deutlich holziges Material zu Brennstoff aufbereitet werden.
 
Getrennt erfasst wird daher nur noch das holzige Häckselgut. Hierzu zählen Zweige und Äste, im Wesentlichen nicht begrünt, mit einem Holzanteil bzw. Durchmesser größer als eine „Daumenstärke“ (Durchmesser größer 2 cm).
 
Das restliche Grüngut, bestehend aus dem sonstigen Häckselgut mit dünnen Ästen und Zweigen – kleiner als eine „Daumenstärke“ (Durchmesser kleiner ca. 2 cm) sowie „grünes“ Häckselgut (z. B. Thuja, Buchsbaum, Fichten- u. Tannenäste, sowie Zweige mit Blättern) wird zusammen mit dem saftenden Grüngut erfasst. Zum saftenden Grüngut zählen z. B. Rasenschnitt, Laub und Ballen von Topfpflanzen (nicht häckselbare Grünabfälle).
 
 
Wo kann ich das Material im Wertstoffhof ablegen?
 
Holziges Häckselgut
(Durchmesser größer „Daumenstärke“) kann auf der dafür vorgesehenen Asphaltfläche an der Mauer in der Süd-Ost-Ecke des Wertstoffhofs (beim Bauwagen) abgelegt werden. Das holzige Grüngut wird von der Firma Käßmeyer aufbereitet. Die Äste werden zunächst gehäckselt, im Container abgefahren und dann, bei entsprechender Qualität, einer thermischen Verwertung (Energieerzeugung) zugeführt. Wichtig: Fehlwürfe vermeiden, damit aus dem Häckselgut auch Hackschnitzel produziert werden können.
 
Das restliche Grüngut (saftendes Grüngut & sonstiges Häckselgut) kann auf der dafür vorgesehenen Asphaltfläche an der Mauer in der Nord-Ost-Ecke des Wertstoffhofs (beim Grüngutcontainer) abgelegt werden. Das Material wird später vom Bauhof in den Container verladen und von der Fa. Käßmeyer abgefahren und in einer Vergärungs- und Kompostierungsanlage zum Teil für die Stromerzeugung genutzt.
 
Wir bitten Sie, das Material möglichst vorsortiert zu verladen und anzuliefern, um längere Wartezeiten bei der Sortierung vor Ort zu vermeiden.
 
 
Von der Annahme im Wertstoffhof ausgenommen sind:

 
Aus rechtlichen sowie hygienischen Gründen und zur Prävention vor Tierseuchen dürfen wir Kleintierstreu, Küchenabfälle, Speisereste, Abfälle aus Hausschlachtungen, stark saftende Grünabfälle wie Rückstände aus der Mostherstellung nicht annehmen
Ebenso dürfen keine Windeln im Grüngutcontainer entsorgt werden.
 
All dies ist über die Restmülltonne zu entsorgen.
 
Weiterhin steht auf dem Wertstoffhof ein separater 5-m³-Container für Fallobst bereit. Sägemehl kann ebenfalls in diesen Container. Diese Abfälle können in Kleinmengen zu den bekannten Öffnungszeiten angeliefert werden. Der Container soll bis auf weiteres jährlich von etwa Juli bis zu den Winteröffnungszeiten aufgestellt werden.
 
 
Bitte beachten Sie die vorgenannte Trennung des Grünguts. Die falsche Zuordnung bedeutet Mehraufwand: Aussortieren verursacht Kosten und führt schlussendlich zu höheren Abfallgebühren.
 
Vorab vielen Dank!